Schweizer Anforderungen im Arbeitsalltag.

QR-Rechnung, Zahlungsverkehr, Mehrwertsteuer, Belegarchiv und Lohnmeldungen gehören zu den täglichen Aufgaben. Hier sehen Sie, wie ewws diese Abläufe unterstützt und welche Edition die jeweiligen Funktionen enthält.

Schweizer Standards in ewws

Konformität gehört in die ERP Basis, nicht in einen Zusatzbaukasten.

Schweizer Unternehmen arbeiten mit definierten Schnittstellen zu Banken, Ausgleichskassen, Versicherern, ESTV und Behörden. ewws integriert diese Abläufe in eine gemeinsame Plattform. Die Übersicht zeigt die Standards und ihre Umsetzung im Produkt.

Lohnmeldung

Elektronisches Lohnmeldeverfahren

Einheitliches Lohnmeldeverfahren der Schweiz. Das Verfahren bündelt Lohnausweis, AHV, IV, EO, ALV, BVG, UVG, UVGZ und Quellensteuer in einem standardisierten XML Datensatz je Empfängerstelle. ewws ist nach dem einheitlichen Lohnmeldeverfahren implementiert und erzeugt die Jahresmeldung für alle elf Adressaten XSD valide, mit Jahressummen aus gebuchten Lohnläufen; die Monatsmeldung deckt ihr offizielles Vollbild ab. Seit dem 1. August 2026 richten Sie das Meldewesen vollständig im Produkt ein: Verteiler, mandantengebundene Meldungs Stammdaten und die fünf Attestate inklusive der Beteiligungs Formulare A, B und C.

Status in ewws: Nach dem einheitlichen Lohnmeldeverfahren implementiert, im Produkt konfigurierbar, mit den Erfassungsflächen Meldewesen auf Mac und Windows. Die Quellensteuer rechnet alle 109 offiziellen Prüfbeispiele korrekt. Der Lohnlauf erzeugt die Meldung, eingereicht wird sie über den vorgesehenen Weg. Das Zertifikat führen wir, sobald es vorliegt.

Schadensmeldung

Elektronische Schadenmeldung

Kranken und Unfall Leistungs Erfassung. Versicherer erhalten Schadensfälle UVG, UVGZ und KTG in standardisierter XML Struktur. ewws setzt vier Übermittlungs-Operationen des gesetzlichen Schadenmeldeverfahrens um: Ereignismeldung, Fallabgleich, Organisations Anmeldung und Zertifikatsabgleich, jede gegen ihr offizielles Beispiel gehalten und XSD validiert. Die Ereigniserfassung mit Institutionen, Vorfällen und Verlaufs Narrativ steht in den nativen Clients bereit.

Status in ewws: Nach dem gesetzlichen Schadenmeldeverfahren implementiert, mit eigenem Schadenmeldungs-Arbeitsbereich und Audit Spur. Das Zertifikat führen wir, sobald es vorliegt.

Banking

ISO 20022 camt und pain

Schweizer Banken kommunizieren ausschliesslich auf ISO 20022. camt.053 liefert den täglichen Kontoauszug, camt.054 die Detail Avis. pain.001 ist der Zahlungsauftrag an die Bank, pain.008 die CH-DD Lastschrift. ewws importiert camt direkt, gleicht offene Posten über Betrag, Referenz und QR-Rechnung ab und exportiert pain Bündel auf Knopfdruck. Restposten landen in einer Klärungsliste pro Mandant. Den EBICS 3.0 Kanal nach H005 haben wir selbst gebaut, ohne Fremd SDK: nach der Anmeldung bei Ihrer Bank holen Sie Auszüge und senden Zahlungen direkt. Der Dateiweg bleibt als Rückfallebene.

Status in ewws: camt.053, camt.054, pain.001 und pain.008 gehören zum Kern, mit Banking-Cockpit. Der EBICS-Kanal nach H005 ist Eigenbau und in jeder Edition ohne Aufpreis dabei: Sie melden sich bei Ihrer Bank an, danach holt ewws die Auszüge und sendet die Zahlungen. Löhne gehen als eine Sammelbuchung zur Bank, damit auf dem Auszug kein Einzellohn steht. Der Weg über Dateien bleibt als Rückfallebene offen.

Rechnung

QR-Rechnung

Seit dem 1. Oktober 2022 ist der orange und rote Einzahlungsschein abgeschafft. ewws erzeugt QR-Rechnungen mit Schweizer QR Code, IBAN oder QR IBAN, QRR oder SCOR Referenz und vollständigem Empfänger Datensatz. PDF Ausgabe mit Perforations Hinweisen, Empfangsschein und Zahlteil. Versand per Mail, eBill oder Druck.

Status in ewws: Vollständig im Verkauf integriert, sowohl Erstellung als auch Empfang.

Aufbewahrung

GeBüV revisionssicher

Geschäftsbücherverordnung gemäss OR 957 und OR 958. Bücher und Belege müssen zehn Jahre aufbewahrt und nachvollziehbar geführt werden. ewws sichert Belege in einem append only Archiv mit Hash Kette. Jeder neue Eintrag verweist auf den Hash des vorherigen, Manipulation hinterlässt eine sichtbare Lücke. Audit Spur dokumentiert Anlage, Korrekturen und Stornos.

Status in ewws: GeBüV Belegarchiv und Audit Cockpit in Buchhaltung integriert.

Mehrwertsteuer

MwSt ESTV Abgleich

Die Eidgenössische Steuerverwaltung verlangt MwSt Abrechnung nach Formular 220 oder 221, je Quartal oder Semester, mit den Sätzen 8.1, 2.6, 3.8 Prozent sowie Sondersätzen. ewws unterstützt effektive Methode und Saldosteuersatz, gleicht die MwSt Konten gegen die Bemessungsgrundlage ab und liefert die Abrechnung als XML oder Druckformular für die ESTV Einreichung.

Status in ewws: Vollständige ESTV Abrechnung im Buchhaltungs Arbeitsbereich, eMWSt Upload mandantenspezifisch konfiguriert.

Rechnungsversand

eBill

ewws liefert Rechnungen und Gutschriften über den Netzwerkpartner direkt ins E-Banking Ihrer Kunden, einzeln oder als Sammelversand. Den Zustellstatus sehen Sie an der Rechnung. eBill-An- und Abmeldungen werden bei eindeutigen Treffern automatisch dem Kunden zugeordnet; unklare Fälle prüfen Sie in der Arbeitsliste. Eingehende eBill-Rechnungen Ihrer Lieferanten stehen im Kreditoren-Eingang zur Freigabe bereit.

Status in ewws: Angebunden über PostFinance als Netzwerkpartner: Versand, Empfang und der Rückkanal für An- und Abmeldungen aus einer Hand. Sie schliessen Ihren Vertrag beim Netzwerkpartner ab, ewws übernimmt den Rest: Einrichtung pro Mandant, Zustellung, Statusabgleich und die Arbeitsliste, wenn sich ein Kunde neu anmeldet.

Datenschutz

Neues Datenschutzgesetz nDSG

Datenschutz braucht passende Technik und klare Abläufe. ewws unterstützt Datenschutzangaben pro Mandant, Datenexporte und dokumentierte Auskunfts- und Löschanträge. Datenstandort, Berechtigungen und Verträge mit Dienstleistern legen Sie für Ihren Betrieb fest.

Status in ewws: Datenexport, Audit Spur und Mandanten Datenschutz Felder integriert.

Archivstufe PDF/A-2b

Ein Beleg, den Sie zehn Jahre aufbewahren müssen, muss in zehn Jahren noch lesbar sein.

Die GeBüV verlangt zehn Jahre Aufbewahrung. Ein PDF, das sich seine Schriften auf dem Rechner des Lesers zusammensucht, ist nach einem Systemwechsel aber nicht mehr dasselbe Dokument. ewws schreibt seine Belege deshalb in der Archivstufe PDF/A-2b, dem Format, das genau für diese Frist gemacht ist.

Alles im Dokument, nichts geliehen

Jeder Beleg trägt seine Schriften eingebettet und sein Farbprofil bei sich. Er sieht in zehn Jahren so aus wie am Tag, an dem er entstanden ist, unabhängig davon, was auf dem Rechner installiert ist, der ihn öffnet.

Gegen die Norm gemessen, nicht gegen unser Gefühl

Geprüft mit veraPDF, der Referenzimplementierung der Norm, im Profil PDF/A-2b: Rechnung, Gutschrift, Mahnung und Lohnabrechnung, auch mit Ihrem Logo im Kopf. Null Befunde.

Vom Kundenbeleg bis zur Jahresrechnung

Rechnung, Offerte und Gutschrift, Mahnung, Lohnabrechnung und Lohnausweis, die MwSt-Abrechnung und die Jahresrechnung nach OR 959 entstehen in derselben Archivstufe. Niemand muss nachträglich konvertieren.

Warum integriert statt zugekauft

Vier Gründe, weshalb Pflichtstandards in die Basis gehören.

Konformität Werkzeuge, die als separate Module verkauft werden, drohen technisch und vertraglich vom Hauptsystem abzulaufen. ewws behandelt sie wie Buchhaltung selbst: Bestandteil der Plattform, nicht Bestandteil eines optionalen Pakets.

Eine Datenbasis, keine Brücken.

Lohn meldet aus denselben Personenstammdaten, die im Lohnausweis und in der UVG Versicherung stehen. Banking gleicht Belege ab, die der Verkauf erzeugt hat. MwSt rechnet Konten ab, die die Buchhaltung führt. Keine Datei zwischen den Systemen.

Updates folgen dem Gesetz, nicht dem Vertrag.

Wenn ESTV einen Satz ändert, das Lohnmeldeverfahren erweitert wird oder SIX eBill ein neues Statusfeld einführt, wird der Standard in ewws aktualisiert wie eine Pflichtmigration. Kein separater Vertrag für Konformität Updates.

Audit als Bringschuld.

Revision verlangt nicht nur die Daten, sondern auch die Spur. Jeder Konformität Pfad in ewws schreibt eine eigene Audit Linie, die der Treuhänder oder externe Prüfer ohne Spezial-Werkzeug lesen kann.

Schweizer Datenstandort entscheidet der Kunde.

Standards sind das eine, die Daten dazu das andere. ewws läuft Eigenbetrieb oder bei einem Schweizer Hoster, nicht zwingend in einer ausländischen Cloud. Datenhoheit liegt bei Ihnen, nicht beim Anbieter.

Der Nachweis

Konform zu sein ist das eine. Es an einem Nachmittag zu belegen, das andere.

Wenn die Revision kommt, zählt nicht, was ein System kann, sondern was Sie vorlegen. ewws fasst die Prüfpunkte einer Periode zu einem Blatt in der Archivstufe PDF/A-2b zusammen, das Ihre Treuhänderin mitnimmt. Jeder Block trägt ein gemessenes Ergebnis oder sagt offen, dass er für diesen Zeitraum nicht beurteilbar ist. Ein Haken ohne Deckung kommt nicht darauf.

Buchungskette

Lückenlos seit der ersten Buchung

Die Prüfung der Buchungskette läuft im Betrieb mit und hält ihren Stand fest. Auf dem Blatt steht, bis wohin geprüft ist und ob die Kette unversehrt ist. Reicht die Prüfung nicht bis zum Stichtag, sagt das Blatt genau das, statt Grün zu zeigen.

Belege und Nummern

Belegnummern ohne Lücke, Kassen mit Kette

Für den Zeitraum stehen die vergebenen Belegnummernbereiche mit Anzahl und fehlenden Nummern auf dem Blatt. Für jede Kasse kommt das Urteil ihrer Belegkette aus dem Tagesabschluss dazu, mit erstem und letztem Beleg des Tages.

Mehrwertsteuer

Abrechnung und Meldedatei im Gleichschritt

Geprüft wird, ob die Kontrollsummen Ihres Abrechnungsformulars in sich aufgehen und ob aus genau diesen Zahlen eine Meldedatei entsteht, die gegen das amtliche Schema standhält. Umsatz, geschuldete Steuer und Vorsteuer stehen als Beträge in Franken auf dem Blatt, nicht als Ampel ohne Zahl.

Aufbewahrung und Abschluss

Zehn Jahre, mit Sperren und Protokoll

Der Aufbewahrungsstand zeigt, welche Unterlagen unter Frist stehen, welche wegen eines laufenden Verfahrens gesperrt sind und welche Vernichtung protokolliert wurde. Daneben steht, welche Perioden abgeschlossen und gesperrt sind.

So kommen Sie hinein

In drei Schritten von der Installation zum ersten prüffähigen Abschluss.

Die Schweizer Schnittstellen sind Teil der Plattform. Für den Einsatz richten Sie Stammdaten, Bankzugänge und erforderliche Partnerverträge ein und prüfen die Abläufe mit Ihren eigenen Daten.

Schritt 1

Mandant mit Branchenvorlage anlegen

Sie wählen Ihre Branche, und ewws legt den Schweizer KMU-Kontenrahmen, die geltenden Mehrwertsteuersätze und eine Standard-Belegvorlage an, und schlägt die üblichen Lohnarten dazu vor. Wo eine Branche keine echte Vorbelegung hat, bleibt sie leer, statt Ihnen etwas Erfundenes hinzustellen.

Schritt 2

Die geführte Liste abarbeiten

Fünf Schritte zeigen den Stand Ihrer Einrichtung: Firmenprofil, Bankverbindung, erster Kunde und Artikel, erste Rechnung, Kontenrahmen. Abgehakt wird nichts von Hand, ewws liest den Stand aus Ihren eigenen Daten.

Schritt 3

Arbeiten, und die Spur entsteht mit

Ab hier läuft es von selbst: jede Rechnung mit Zahlteil, jede Zahlung mit Zuordnung, jeder Beleg im Archiv, jede Änderung mit Spur. Am Ende der Periode holen Sie den Nachweis als ein Blatt.

Klären Sie Ihre konkreten Anforderungen.

Welche Zahlungswege, Meldungen und Archivabläufe braucht Ihr Betrieb? Prüfen Sie den Funktionsumfang und besprechen Sie die Einrichtung mit uns.