Ein Lager, das im Ernstfall antwortet.

Chargen und Seriennummern, Lagerplätze, geführte Kommissionierung und ein unveränderliches Bewegungsjournal: alles im selben ERP wie Verkauf, Einkauf, Kasse und Buchhaltung. Und wenn eine Charge zurück muss, sperrt ewws sie lagerweit in einem Zug.

Was ein Lager im ERP besser macht

Bestand ist keine Liste. Bestand ist eine Beweiskette.

Ein Lager wird nicht am guten Tag gemessen, sondern am schlechten: beim Rückruf, bei der Revision, bei der Differenz nach der Inventur. Diese sechs Entscheide sind dafür gebaut.

Bewegungen, die niemand nachträglich glättet

Jede Lagerbewegung landet in einem Journal, das nur wachsen kann; die Datenbank selbst verhindert nachträgliche Änderungen. Jede Zeile trägt Typ, vorzeichenrichtige Menge, den Bestand danach und die Herkunft. Wer wissen will, wie ein Bestand entstanden ist, liest ihn nach statt ihn zu rekonstruieren.

Chargen und Serien, verpflichtend statt optional

Artikel mit Rückverfolgungspflicht lassen sich ohne Charge oder Seriennummer nicht ausbuchen. Die Zuordnung wird an jeder Abgangstür erzwungen, nicht nur im Wareneingang. So bleibt die Kette lückenlos, gerade wenn es schnell gehen muss.

FEFO an jeder Abgangstür

Zuerst verfällt, zuerst raus: die Reihenfolge nach Verfalldatum gilt im Versand, an der Kasse und im Serviceauftrag gleichermassen. Abgelaufene oder gesperrte Ware kommt nicht durch, sie wird abgewiesen.

Echte Lagerplätze, nicht nur ein Lagername

Mengen liegen auf Plätzen, nicht bloss im Lager. Zone, Kommissionierreihenfolge und Sperrkennzeichen gehören zum Platz. Umlagerungen von Platz zu Platz führen ein eigenes Journal, und die Summe der Plätze stimmt immer mit dem Artikelbestand überein.

Keine Insellösung

Verkauf, Einkauf, Kasse, Service und Buchhaltung arbeiten auf demselben Bestand. Ein Verkauf an der Theke bucht sofort ab, eine Lieferantenrechnung aktualisiert den Einstand, die Bewertung landet im Hauptbuch. Kein nächtlicher Abgleich zwischen zwei Systemen.

Auf Ihrem Server

Bestände, Lieferanten und Einstandspreise sind Betriebsgeheimnisse. Sie liegen auf Ihrer Maschine, nicht bei einem Anbieter, und lassen sich jederzeit in offene Formate exportieren.

Vom Wareneingang bis zum Versand

Der ganze Weg der Ware, in einem System.

Jeder Schritt hinterlässt eine Bewegung im selben Journal. Was Sie unten sehen, ist kein Zusatzmodul, sondern Teil der Editionen ab KMU.

Wareneingang mit Prüfung

Zugänge werden erfasst, geprüft und auf Plätze eingelagert. Mängel gehen in Quarantäne statt in den verfügbaren Bestand. Der Einstandswert kommt aus der Lieferantenrechnung, nicht aus einer Schätzung.

Geführte Kommissionierung

Aufträge werden zu Kommissionierwellen gebündelt, automatisch oder geführt. Die Reihenfolge folgt der Kommissionierreihenfolge der Plätze, damit der Weg im Lager kurz bleibt. Der Fortschritt einer Welle übersteht auch einen Neustart.

Umlagerung mit Transit

Zwischen zwei Lagern läuft die Ware dreistufig: Abgang, Transit, Zugang. Solange sie unterwegs ist, bleibt sie sichtbar und wird nirgends doppelt gezählt.

Inventur, stichtagsbezogen und laufend

Die Stichtagsinventur zählt das ganze Lager, die Platz-Zykluszählung prüft laufend einzelne Plätze. Dazu eine ABC-Auswertung, damit die teuren Artikel häufiger drankommen als die billigen.

Meldebestand mit Vorschlag

Melde- und Höchstbestand pro Artikel und Lager, dazu eine Bedarfsprognose, die einen Bestellentwurf vorlegt. Das System rechnet, Sie entscheiden.

Verfügbarkeit, die verspricht

Verfügbar-zu-versprechen und lieferbar-zu-versprechen rechnen den freien Bestand samt Zulauf und Reservierungen, mit Risikobändern statt einer Scheingenauigkeit auf den Tag.

ewws Bestände auf dem Mac mit ABC-Analyse, Rückverfolgung und Recall-Impact
Bestände auf dem Mac: ABC-Analyse, Rückverfolgung und Recall-Impact als eigene Reiter, direkt am Bestand.
ewws Nachbestellung auf dem Mac mit Signalen, Vorschlag und Risiko je Artikel
Nachbestellung auf dem Mac: Signale nach Priorität, Vorschlagsmenge und Risiko je Artikel, mit gebundenem Kapital daneben.
Der Ernstfall

Ein Rückruf ist eine Transaktion, keine Suchaktion.

Wenn eine Charge zurück muss, zählen zwei Fragen: wo liegt sie noch, und wohin ist sie schon gegangen. Beide beantwortet ewws sofort, weil Kasse, Versand und Service auf derselben Bestandsführung laufen.

Gesperrt in einem Zug

Betroffene Chargen und Seriennummern wechseln in einer Transaktion in den Quarantänestatus, über alle Lager und Plätze hinweg. Zwischen Erkennen und Sperren bleibt kein Zeitfenster, in dem noch kommissioniert werden könnte.

Jeder Ausgang sichtbar

Der Rückruf listet Beleg, Position, Artikel, Charge, Seriennummer und Menge über alle Abgangskanäle: Lieferschein, Kasse und Serviceauftrag. Sie sehen, welcher Kunde welche Menge bekommen hat.

Abgewiesen statt durchgewinkt

Gesperrte und abgelaufene Ware wird an jeder Abgangstür abgewiesen, nicht nur im Versand. Fehlt die Chargenzuordnung, bricht der Vorgang ab, statt stillschweigend irgendeine Charge zu nehmen.

Ehrlich abgegrenzt: der Rückruf zeigt Mengen und Wege, nicht den Einstandswert der betroffenen Ware. Eine Schadenssumme in Franken gehört nicht zum Rückruf, und wir behaupten sie auch nicht.

Bewertung

Zwei Sichten auf den Lagerwert, eine Wahrheit im Hauptbuch.

Der Lagerwert ist eine Buchungsfrage, nicht eine Geschmacksfrage. Deshalb ist getrennt, was gebucht wird, und was Sie zusätzlich sehen wollen.

Gebucht wird der gleitende Durchschnitt

Das Hauptbuch führt den gleitenden Durchschnittspreis je Artikel und Mandant. Das ist eine nach Obligationenrecht zulässige Methode, und die Stetigkeit nach OR 960 spricht dagegen, sie ohne Not zu wechseln.

FIFO als paralleler Bewertungsbereich

Daneben läuft eine FIFO-Bewertung als reine Auswertung, gerechnet aus demselben Bewegungsjournal. Sie sehen den Unterschied, ohne dass die Buchhaltung ihre Methode wechselt.

Differenzen mit Buchung

Die Differenz einer Platz-Zykluszählung im Vollmodus bucht in derselben Transaktion auf den Aufwand gegen den Lagerbestand. Die lagerweite Stichtagsinventur zählt und dokumentiert, bucht aber bewusst nicht selbst.

Wo das den Unterschied macht

Zwei Betriebe, dieselbe Bestandsführung.

Handel, Filiale und Onlineshop

Theke, Lager und Webshop greifen auf denselben Bestand zu, ohne Doppelpflege der Artikelstämme. Verkauft die Kasse, sinkt der Bestand sofort, und der Onlineshop zeigt nicht mehr, was nicht mehr da ist.

Produktion und Montage

Stücklisten ziehen Material aus demselben Bestand, Fertigware geht zurück ins Lager. Bedarfsrechnung und Meldebestand arbeiten auf einer Datenbasis, nicht auf zwei Tabellen nebeneinander.

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Passt dazu

Kassensystem

Die Kasse bucht direkt auf den Bestand, chargenbewusst und mit revisionssicherem Tagesabschluss.

Alle Lösungen

Acht Arbeitswelten auf einer gemeinsamen Datenbasis, von Stammdaten bis Governance.

Editionen und Preise

Lager, Wareneingang, Warenausgang und Inventur gehören ab der Edition KMU zum Umfang.

Sehen Sie Ihr Lager im eigenen Haus.

Laden Sie ewws herunter und prüfen Sie die Bestandsführung an Ihren eigenen Artikeln. Der Server läuft bei Ihnen, die Zahlen bleiben bei Ihnen.